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Aktuell:

22.05.2012

Pflanzen mit für Tiere stark giftiger Wirkung - kann häufig zum Tode führen

Herbstzeitlose;  Fleckenschierling;  Eibe;  Orleander

Bei diesen Gewächsen führt der Verzehr von allen Pflanzenteilen bzw. der Blätter und Samen (Eibe) zu starken Magen- und Darmreizungen, Muskelzittern - oder Lähmungen, einer Verlangsamung der Atem- und Herzfrequenz bis hin zum Tode.

Pflanzen mit mittlerer giftiger Wirkung - kann in großen Mengen zum Tode führen

Eisenhut; Maiglöckchen; Rittersporn; Christrose; Lupine; Akelei

Bei diesen Pflanzen kann der Verzehr von allen Teilen (bei Rittersporn der Blätter und Samen) in größeren Mengen ebenfalls zu Magen- und Darmreizungen und einer Verlangsamung der Atem- und Herzfrequenz bis hin zum Tode führen.

Efeu; Dieffenbachie; Buchsbaum; Weihnachtstern; Butterblume; Clematis

Bei diesen Pflanzen kann der Verzehr von  Teilen (bei Dieffenbachie der Triebspitzen) in größeren Mengen ebenfalls zu Magen- und Darmreizungen führen. Bei der Butterblume und der Dieffenbachie kommt es zusätzlich zu einer starken Reizung des Maules, Schlundes und der Därme. Efeu bewirkt in großen Mengen Depressionen und eine Verlangsamung der Herzfrequenz.

Prunkwinde; Wicke; Rhododendron; Hortensie; Stechpalme; Mistel

Der Verzehr der Früchte dieser Pflanzen, bei Rhododendron und Hortensie der Blätter und Blüten, führt zu Magenbeschwerden, Erbrechen und Durchfall. Bei der Wicke kann es noch zu Lähmungen und Krämpfen sowie zu nervösen Symptomen (diese auch bei der Mistel und dem Rhododendron) kommen.

Pflanzen mit geringer giftiger Wirkung

Zu den Pflanzen mit geringer giftiger Wirkung zählen viele Zwiebelgewächse. Dabei führt der Verzehr der Zwiebel selbst zu Magen- und Darmreizungen oder Durchfall. Zu diesen Gewächsen gehört zum Beispiel, die Tulpe, Narzisse, Gladiole, Osterglocke, Hyazinthe und Iris. Aber auch die Glyzine (Samen und Früchte) und der Philodendron (Blätter und Früchte) führen beim Verzehr der entsprechenden Teile zu den gleichen Symptomen.

Beim Philodendron kann ein Verzehr durch Katzen zu Nierenschäden führen.

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